Sonntags-Club e.V.

Beratungs-, Informations- und Kommunikations-Zentrum für Lesben, Schwule, trans- und heterosexuelle Menschen.


Der Sonntags-Club im Prenzlauer Berg ist eine Institution von und für die LSBT-Community.

 

1973 im Ostteil der Stadt gegründet, hat er sich als Anlaufstelle und Treff für Lesben, Schwule und Trans-Personen und eine Vielzahl von Gruppen (Lesben, Schwule, ältere und jüngere, Jugendgruppe, Trans* und intergeschlechtliche Menschen -non binary- , homosexuelle Autisten, No Alk- trockene schwule Alkoholiker, BDSM, queerer Punk & Skin Stammtreff, Lokruf- schwule Eisenbahn-Liebhaber u.a.m.) etabliert. Entspannt (und kostenlos) parken kann man bsp. in der Ostseestraße, was aber einen Fußweg von rund 15 min (mit Heels 20 min) bedeutet. 

 

Mit einem eigenen Team leistet der Sonntags-Club psychosoziale Beratung für Menschen aus dem LSBT-Bereich und Paarberatung. Daneben betreibt der Verein mit Ehrenamtlichen das Café, das täglich ab 18:00 Uhr geöffnet ist. Zahlreiche Veranstaltungen runden das Angebot des Sonntags-Club ab.

 

Die Trans-Community im Sonntags-Club ist sehr rührig und offen. Als Neue wird man jederzeit gerne aufgenommen. 


Wochenstruktur


Die besten Tage für Crossdresser und TS (sowohl MzF als auch FzM) sind am Transabend allwöchentlich Dienstag abend ab 19:00 Uhr, zu dem häufig Justine als Gesprächs- bzw. Ansprechpartnerin zur Verfügung steht und die einmal im Monat jeweils Montag stattfindende SHG Trans unter der fachkundigen Moderation von Cordelia.

 

Fest etabliert hat sich der Frauenfreitag, zu dem die Transfrauen gleichberechtigt Zugang erhalten (die Transmänner nicht, das wird recht konsequent gehandhabt) mit tollen Konzerten, Lesungen/Spoken Word oder Filmabenden oder einfach mal eine After-Work-Party zum Klönen, Tanzen und gemütlichem Beisammensein.


Beratung


Als Ansprechpartnerin und Beraterin in psychosozialen Fragen ist Vera mit einem unglaublichen Erfahrungsschatz ausgestattet und außerordentlich zu empfehlen (Vera Fritz, E-Mail vera.fritz@sonntags-club.de).

 

Auch die Transmänner haben einen sehr aktiven Stammtisch, Ansprechpartner ist Manuel (E-Mail: transmann-treff@gmx.de) oder Jayrome, Kontakt über den Sonntags-Club.


Mitgliedschaft im Verein


Manche(r) möchte zum Erhalt des ihr/ihm lieb gewordenen Vereins beitragen. Die Mitgliedsbeiträge sind je nach sozialem Status gestaffelt, aber selbst in der teuersten Klasse mit 60 € pro Jahr überschaubar, Spenden darüber hinaus sind natürlich auch willkommen. Die Mitgliedschaft sichert einem Mitglied nicht nur rund 10% Rabatt bei den Getränkepreisen, sondern auch die Mitbestimmung in der Mitgliederversammlung. Aber auch als Nichtmitglied kann man sich bsp. über die regelmäßig tagende Trans*- Veranstaltungs-AG mitgestaltend einbringen.


Fazit: lebendige und sehr aktive Trans-Community mit hervorragenden Beratungs-, Informations- und Veranstaltungsangeboten.

 

Erreichbar mit der Ringbahn S41/42, S8, S85 und S9 und mit der U2 Schönhauser Allee. Parkplätze in den Anliegerstraßen sind kostenpflichtig (sonst Knöllchen!).

Anmerkung zu den Bildern oben: der Sonntags-Club verfügt über einige Außensitzplätze zur Greifenhagener Straße (nicht im Bild) und zur Erich-Weinert-Straße (Foto), die in der warmen Jahreszeit stark frequentiert sind. Es sitzt sich gut in diesen relativ ruhigen Anliegerstraßen unter alten Linden und Ahornen, die Schatten spenden. Kühle Getränke gibt es zum kleinen Preis vom Club inklusive kleiner Knabbereien (Gebäck, Nüsse, Salzgebäck). Wer mehr Hunger hat, findet in der unmittelbaren Umgebung Restaurants vom Chinesen über Italiener bis zum Inder, manchmal reicht aber auch einfach das belegte Brötchen oder die Bockwurst vom Späti gegenüber.


Der Sonntags-Club bietet eine Kleinkunst-Bühne mit diverser Beschallungs- und Beleuchtungstechnik, einem Klafünf und einem Beamer. Die Veranstaltungen sind manchmal ein wenig improvisiert, aber immer ein Gewinn. Es gibt so viele helping hands, dass der Erfolg einer solchen Veranstaltung quasi garantiert ist. Gerne stellen sich zu den interessanten Kulturveranstaltungen auch Anwohner aus dem Kiez oder andere Interessierte ein, die der LSBT-Community nicht unbedingt nahe stehen, aber das ist kein Manko, eher im Gegenteil: man lernt sich kennen, verschiedene Lebenswelten berühren sich und Vorbehalte und Vorurteile werden auf diesem Wege abgebaut. Man lernt sich einfach schätzen nach dem Motto: das sind doch ganz normale Menschen... 


Sonntags-Club e.V.

Greifenhagener Straße 28

10437 Berlin - Prenzlauer Berg

U+S Schönhauser Allee

Tel. 030-449 75 90

Fax 030-448 54 57

Email info@sonntags-klub.de

Web: www.sonntags-club.de


Unternehmungen


In der Schönhauser Allee und den umliegenden Seitenstraßen gibt es ein großes Angebot an Shoppingmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten aus aller Welt.


Ganz in der Nähe des Sonntags-Club liegen die Schönhauser Allee Arkaden mit zahlreichen Shoppingangeboten von Klamotten über Kosmetik bis Schuhen, zahlreichen Imbißangeboten von Nordsee bis asiatisch, aber auch Ruhe- und Verweilmöglichkeiten auf Sitzpolstern und Bänken. Kostenloses WLAN (Vorsicht! möglichst VPN benutzen!) erleichtert das Surfen im Internet.


Auf dem obersten Parkdeck hat sich die als Strandbar ausgestaltete Bar "Deck 5" etabliert. 


Einfach mit dem Aufzug ganz nach oben fahren, der Weg ist ausgewiesen. Es kostet seit einigen Jahren einen kleinen Eintritt von 1 oder 2 Euro, aber der lohnt sich durchaus. 


Der Ausblick rund über die Stadt ist atemberaubend. Das Ambiente ist schnuckelig, Sandstrandatmosphäre mit hölzernen Laufstegen, Polsterecken, Palmen, Partyzelte, Strandbar, Strandgrill...


Ein Sundowner mit lieben Freunden ist ein absolutes Highlight auf Deck 5.


Auch, wenn die Getränkekarte mäßig ist. Das Angebot an Bieren ist dünn. Die Getränkepreise sind gemessen an dem, was da geboten wird, eine Unverschämtheit in Berlin. Eine Weißweinschorle sah 2016 so aus, dass das Glas erstmal raumfüllend mit Eiswürfeln aufgefüllt wird, dazu kommt fast bis zum Rand Mineralwasser und dann gibt's noch einen Spritzer Weißwein dazu. Ein 200 ml-Glas Leitungswasser für 7,00 € also.


Dazu musste ich zumindestens 2016 die Erfahrung machen, dass das Barpersonal offensichtlich versucht, sein Salär ein wenig dadurch aufzubessern, indem man entweder nicht genug Pfandmarken für alle Gläser ausgibt oder bei der Rückgabe der Gläser mit den Pfandmarken das 1x1 vergißt; wenigstens einer sollte also am Tresen kühlen Kopf behalten und mal die Stimmigkeit der Beträge prüfen, ansonsten könnte der Abend eventuell teuer werden... 


Neue Informationen zum "Sonntags-Club"?

Dann schreib darialena: Kontakt

Mit der U2 (in der Schönhauser Alle fährt die U-Bahn oberirdisch, die S-Bahn unten ab) kommt man in wichtige Hotspots von Berlin: Alex, Hackescher Markt u.a.m.


Weiter geht es Richtung des Szenebezirks Schöneberg, hier ist besonders der Halt im U-Bahnhof Nollendorfplatz zu erwähnen, von dem aus man mitten in den Einzugsbereich des Lesbisch-schwulen Stadtfestes (Motzstraßenfestes) gerät, dass traditionell am Wochenende vor dem Berliner CSD in der Partymeile um Motzstraße/Kalkreuthstraße/Eisenacher Straße veranstaltet wird.


Wenn man den westlichen Ausgang des U-Bahnhofs Nollendorfplatz benutzt, ist man nur noch rund 5 Minuten zu Fuß vom Trefflokal der Transsisters Berlin, der Bar Voyage, entfernt.


Schöneberg ist auch kulinarisch eine Reise wert. Allein im Umfeld des U-Bahnhofs Nollendorfplatz und der Maaßenstraße ist zwischen Türkisch-arabischen, italienischen , indischen u.a. internationalen Lokalen so ziemlich alles vertreten.


Abends, besonders in der warmen Jahreszeit, geraten die Locations und erst recht die Gehsteige davor natürlich zu "Cruising zones", in denen Schwule ihre Partner suchen. Das ist absolut legitim, sollte von Crossdressern aber nicht missverstanden werden. 


Schwule Männer suchen Männer. 


Damit sind in der Regel Crossdresser ausgespart. Darüber sollte sich dann bitte bei uns aber auch keine(r) wundern...