Cross Dressing


Unter Cross Dressing versteht man das Tragen geschlechtsspezifischer Kleidung des jeweils anderen Geschlechts.

 

Nicht mehr, und nicht weniger.

 

Interessant ist, daß sich die Damenwelt die Männermode schon vor über 100 Jahren zu Eigen gemacht hat. Berühmte Frauen (beispielsweise die Schauspielerin Sarah Bernhardt) wurden dafür bewundert und bestaunt.

 

Sarah Bernhardt 1865
Sarah Bernhardt 1865

Dagegen ist es bei Männern noch immer mit einem Tabu belegt, sich in der Öffentlichkeit in Frauenkleidung zu bewegen. Deshalb geht diese Seite zumeist davon aus, daß ein Mann Cross-Dresser ist und nicht eine Frau. Dies soll keine Diskriminierung sein, sondern spiegelt in etwa die Wirklichkeit wider, solange es um Cross-Dresser geht, die nicht ständig im anderen Geschlecht zu Hause sein wollen, also nicht Transsexuelle sind.

 

Sobald jemand (Mann oder Frau) auch nach außen hin ständig im anderen Geschlecht leben will, gleichen sich die Probleme dieser Menschen leider wieder auf fatale Weise: Ablehnung, Verächtlichmachung und Diskriminierung auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen sind- leider- immer noch an der Tagesordnung.

 

Wollen wir dafür eintreten, daß sich das ändert!

 

Am Cross Dressing ist nichts verwerfliches, es ist lediglich eine Frage der eigenen Geschlechtsidentität, des eigenen Selbstwertgefühls, der Persönlichkeit eines Crossdressers.

 

Viele Frauen vermuten hinter ihren crossdessenden Männern heimliche Homosexuelle oder Perverse. Das ist nicht richtig. Ihre Männer haben nur ihre weibliche Seite in sich entdeckt, und wollen sie- im Normalfall- gemeinsam mit ihrer geliebten Partnerin ausleben.

 

Cross-Dresser möchten in ihrer Rolle akzeptiert (wenigstens toleriert) werden, sind gute Ehemänner, Väter und Gatten.

 

Leider ist das Cross-Dressing noch immer mit einem Image aus der Schmuddelecke behaftet. Dazu tragen leider nicht wenig solche Cross-Dresser selbst bei, die mit einer Fluffe (Zigarette) im Maul mit unrasierten Beinen (und auch ansonsten schlecht rasiert) in billigen Strumpfhosen auf abgelatschten Pumps O-beinig die Straße entlang stolpern. So etwas ist einfach nur lächerlich und prägt nicht wenig das Bild der Cross-Dresser in der Öffentlichkeit.

 

Das ist keine Werbung, um Verständnis fürs Cross-Dressing zu wecken! Die beste Werbung fürs Cross-Dressing sind Cross-Dresser, die sich schick ausstaffieren, teilweise besser sind als die weiblichen Vorbilder (Damen, die in Männerdomänen bestehen wollen, müssen auch besser sein, als ihre männlichen Vorbilder- da redet nur keiner drüber!)  und sich styling- und klamottenmäßig nichts nachsagen lassen müssen. Absolute Sauberkeit, stilsicheres Auftreten und eine profunde Kenntnis der weiblichen Modewelt sind Grundvoraussetzungen.

 

Wer das als Cross-Dresser annähernd erreicht, dem ist die Achtung und der Respekt zumindest der weiblichen Öffentlichkeit sicher!  Wenn Frau erst drei- viermal hinschauen muß, um zu sagen: " Da ist doch noch... irgend etwas...", dann hat man(n) es geschafft: "er" ist in die Reihen der Frauen aufgenommen!


www.transsensation.de
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