"Man wird nicht als Frau geboren, man wird es."

Simone de Beauvoir (1908 - 1986) in "Le Deuxième Sexe" (Das zweite Geschlecht), 1949


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Auf der Treppe bei Doreen 2018.
Auf der Treppe bei Doreen 2018.

Hallo ich bin Lena,

 

ein Mann, der sich hin und wieder gerne in die soziale Rolle einer Frau begibt, ansonsten aber gern auch seine Rolle als Mann auslebt.

 

Bereits mit fünf Jahren wusste ich, dass ich gerne ein Mädchen gewesen wäre, schon damals faszinierten mich Kleider und ich spielte auch lieber mit Mädchen. Doch bereits in diesem Alter verspürte ich, dass ich den Wunsch zum Tragen von Mädchenkleidern und ähnlichem niemals äußern durfte.

 

Ein einziges Mal fragte ich meine Mutti, ob ich eine Puppe zum Spielen bekommen könnte. Sie lachte mich aus.

 

Obwohl ich nach außen hin der anerzogenen Geschlechterrolle als Mann zu genügen suchte, verließ mich der Drang, meine feminine Geschlechterrolle auszuleben nie. Wehrdienst, Berufseinstieg, Familiengründung und Geburt der Kinder- heimlich lebte ich in seltenen Stunden meine Neigung zum Crossdressing aus.

 

Bis zu meiner Selbsterkenntnis als Crossdresser und bis ich das für mich selbst akzeptieren konnte, hat es über 30 Jahre gebraucht.

 

Habe ich noch in der Pubertät jedes Aufklärungsbuch verschlungen, dass ich erhalten konnte, ohne mich und meine Neigungen darin wirklich wiederzufinden, brachte mir das Internet Mitte der neunziger Jahre die Erkenntnis, dass ich nicht einsam und allein mit meinen Neigungen bin, sondern dass es noch ganz viele Andere mit den gleichen oder ähnlichen Neigungen gibt.

 

Ich hätte mir gewünscht, dass es in meiner Jugendzeit die Möglichkeiten der Information und zur Selbstfindung gegeben hätte, die heute jungen Leuten offen stehen.

Mit Steffi im "Gustav".
Mit Steffi im "Gustav".

Als Jugendlicher mit 16 oder 17 Jahren habe ich mich auch mit der Frage beschäftigt, ob ich ganz Frau sein will und habe diese Frage für mich beantwortet.

 

Will ich mich einer geschlechtsangleichenden Operation (GAOP) unterziehen und würde dieser Schritt zu meiner Lebenszufriedenheit beitragen?

 

Was will ich sein und wie will ich leben?

 

Claudia Persson und Darialena Hofmann im "Heurigen Gustav".
Mit Claudia im "Gustav".

Zum Wechsel ins andere Geschlecht gehört meiner Meinung nach aber mehr, als sich lediglich wie eine Frau zu kleiden.

 

In meiner femininen Rolle darf ich endlich auch einmal all die anderen Seiten meiner Persönlichkeit ausleben, die ich als Mann nicht zeigen darf, wenn ich nicht als Außenseiter oder Sonderling gelten will.

 

Nach all den langen Jahren des Versteckens und der Selbstaufgabe habe ich beschlossen, dass ich keine Lust mehr habe, mich zu verstecken. Ich lebe meine Neigungen aus, egal, was andere über mich denken mögen...

 

Wer ähnliche Neigungen in sich verspürt oder Interesse an den Erfahrungsberichten anderer zum Thema Crossdressing und Transgender bzw. Trans* hat, der möge weiter lesen...


Warum bin ich CrossDresser?

Dich oder Deine(n) Partner(in) bewegt die Frage, warum Du CrossDresser bist? Beantworten kann ich die Frage auch nicht, aber hier schreibe ich davon, wie ich mich dabei fühle und was ich darüber denke.

 

Mein Mann geht an meine Wäsche

Damit ist nicht gemeint, daß er ihnen an die Wäsche geht, sondern daß er an ihre Wäsche geht. Da ist wohl ein Coming out ihres Partners nötig...

 

Laßt uns Spaß haben, Mädels!

Lust auf Party oder Ausgehen en femme? Ein paar Tipps zu Locations und Events in und um Berlin.


Zickenkrieg in der Community ?

Nichts was wir gewonnen geglaubt, bleibt uns einfach so erhalten. 


Alle einmal erreichten Freiheiten und Rechte müssen verteidigt und gegebenenfalls neu errungen werden.


Eine Allianz aus erzklerikalen, evangelikalen, rechtskonservativen und rechtspopulistischen Kräften versucht seit einiger Zeit, die Lebensweisen der LSBT- Community in Frage zu stellen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, sind sich die Mitglieder der Community mitunter selbst untereinander nicht gut.


Doch wer von anderen Toleranz für seine eigene Lebensweise einfordert muss auch bereit sein, diesen anderen gegenüber Toleranz zu üben.


Meinungsstreit ist gut, niemand muss alles gut finden, was andere tun oder wie andere leben, aber Toleranz ist eine der Grundfesten unserer Gesellschaft. 


Ich hab drei Schränke voll nichts anzuziehen...

Du möchtest Dich in einem schönen Damen-Outfit sehen lassen? Heute abernd ist Party angesagt, Mädelsabend oder sonstein Event und du stehhst ratlos vor deinen Kleiderschränken und Schuhregalen und in dir kristallisiert sich immer mehr das klare Gefühl heraus: ich habe nichts zum Anziehen!

 

Ich habe NICHTS zum ANZIEHEN!!!

 

Da hilft nur: Shoppen, shoppen, shoppen...


▶ Events und Locations in Berlin und Umland

Hier ein paar Tipps zu Veranstaltungen, Events und Unternehmungen in und um Berlin.


▶ Lenas Blog

Erwachsen ?

Blick vom S-Bahnhof Warschauer Straße Richtung Alex.
Blick vom S-Bahnhof Warschauer Straße Richtung Alex.

Ich kann es selbst kaum glauben...

 

Meine spätpubertäre Phase hat sich wohl langsam dem Ende zugeneigt. Immer öfter fällt mir auf, dass ich nicht mehr auffalle.

 

Sind die Leute nur so abgestumpft, weil in Berlin sowieso genug Durchgeknallte herum laufen? 

 

Aber auch in meinem Kaff im brandenburgischen, dass sich nach 36 Jahren des Hierseins wie Heimat anfühlt, guckt keiner mehr.

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Ein wenig Physik

Singularität im Politikbetrieb
Singularität im Politikbetrieb

Bei der Untersuchung verschiedener gesellschaftlicher Phänomene stießen Wissenschaftler immer wieder auf ein Problem: wie beschreibt man absolute politische Inhaltsleere?

 

Jetzt haben ebendiese Wissenschaftler das Problem gelöst.

 

Zur Definition der neuen Naturkonstante zogen sie die Regierungszeit eines mitteleuropäischen Staatsoberhauptes in einem zu damaliger Zeit nicht ganz unbedeutendem regionalen Verbund heran und benannten die solchermaßen definierte Konstante mit "A.M.".

 

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Mutter

Ich hab eine Geburtstagskarte von meiner Mutter bekommen. 

 

Ich hab sie in die Tonne geschmissen.

 

Oberlehrerhaft, kühl-distanziert. Nichts, was man sich hinter den Spiegel steckt.

 

Die Karte war Anlass genug, um meine Beziehung zu meiner "Ursprungsfamilie" auf den Prüfstand zu stellen. Die einen, die mich lieb hatten, sind tot, die anderen, die mich kritisch beäugen, leben noch. Habe die gesammelte Korrespondenz der letzten 38 Jahre in der Papiertonne entsorgt.

 

Glücklicherweise habe ich meine eigene Familie, meine Kinder.

 

Schluß mit den gekünstelten Glückwünschen zu Jubiläen, Schluß mit dem konstruiertem Familienzusammenhalt, den es so gar nicht gibt.

 

Adieu!

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Der Papa- Effekt

Der Papa-Effekt (auszusprechen mit langem A wie in "Aha-Effekt") tritt immer dann auf, wenn ich mit meinem Töchterchen unterwegs bin.

 

Für uns beide ist es so gewohnt, daß sie mich mit Papa anspricht, daß wir es beide gar nicht mehr bemerken.

 

Und so bleibt es auch nach meiner Transition dabei.

 

Lediglich die Umwelt reagiert gelegentlich irritiert darauf.

 

So beim C&A in der Damenabteilung, als wir vor den Kleiderstangen standen und mein Töchterchen mit ihren durchsetzungsstarken 1,56 m plötzlich ausrief: " Schau mal Papa, das Kleid könnte dir stehen!"

 

Einfach köstlich- die aufgerissenen Augen ringsum...

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Joy of Job

Potsdamer Straße, Kreuzung Kurfürstenstraße.
Potsdamer Straße, Kreuzung Kurfürstenstraße.

Alltag. Pendeln zum Job nach Berlin.

 

Also mit einem Becher Kaffee in der Hand den Regio Richtung Berlin geentert. Im Zug sitzt mir eine lesende junge Frau gegenüber.

 

Eins meiner Hobbys in Regio, U + S ist es, die Buchtitel meiner Mitreisenden in Spiegelschrift zu entziffern und den Buchinhalt dann auf dem Smartphone zu googlen.

 

Was lesen sie oder er da gerade? Entrückte Gesichtszüge, wiederholte Schmunzler oder gar laute Lacher sind manchmal die besten Buchrezensionen, die man bekommen kann. So habe ich schon viele interessante Buchtipps erhalten.

 

Sie liest "Der gemeinsame Weg zur besten Ent- Scheidung".

 

Genau in dieser Schreibweise.

 

Ich frage mich kurz: Eigeninteresse oder Büffeln für die Klausur in Familienrecht? Ich sehe ihr angespanntes Gesicht und entscheide: Eigeninteresse.

 

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Freizeitvergnügen

Und so mache ich mich zum Shoppingtag fertig und schlendere zur O-Bushaltestelle.

 

Ist der nächste ein Nordender oder ein Ostender? Eine Frage, die sich jede Eberswalderin schon viele hundert Mal gestellt hat. 

 

Die Antwort entscheidet an einem Samstag Abend schon mal darüber, ob man noch eine halbe Stunde länger auf den O-Bus warten muss oder lieber gleich nach Hause läuft.

 

Ein Ostender. Zum Glück. 

 

Und so führt mich mein Shoppingtag als erstes zu kik in der Freienwalder Straße. 

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"Aus dir sollte wohl eher ein Junge werden"

Sandrao wurde mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren. Doch die Gesellschaft hält eine solche Uneindeutigkeit (immer noch) nicht aus.

 

Und so ist Sandraos Lebensweg ein Beispiel für den Umgang der Gesellschaft- Eltern, Familie, Ärzte, Umwelt.. mit intersexuellen Kindern, groben Eingriffen in das Selbstbestimmungs- und Selbstverwirklichungsrecht dieser Menschen.

 

▶ FAZ: "Aus dir sollte wohl eher ein Junge werden."


Alles für Crossdresser: www.transsensation.de
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